Evolution-Ernährung-Medizin

Willkommen bei Evolution - Ernährung - Medizin,
dem Portal für evolutionäre Ernährung, evolutionäre Medizin
und evolutionäre Psychologie
von Dr. Sabine Paul

Auf diesen Seiten werden neueste Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema "Evolution, Ernährung und Medizin" aktuell zusammengestellt. Sie dienen als Informationsplattform für alle Interessierten, die sich aus wissenschaftlichen oder persönlichen Gründen mit dieser Thematik weiter auseinandersetzen möchten.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und spannende Entdeckungsreise!

AKTUELL: Sie sind auf der Suche nach der Paläo-Diät?
Lassen Sie sich nicht irritieren von bizarren Rohfleisch-Essern aus den USA!

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur altsteinzeitlichen Paläo-Ernährung sind seit 1985 publiziert und es gibt schon seit längerem Ansätze, wie dieses Wissen in den modernen Alltag integriert werden kann. Wenn Sie sich auf wissenschaftlich fundierte Informationen und eine genussvolle Umsetzung verlassen wollen, statt auf medienwirksame Aktivitäten: Dann sind Sie hier richtig!

Ein Beispiel: Nachgewiesen ist, dass Menschen seit mindestens 800.000 Jahren ihre Nahrung erhitzen - nur oder hauptsächlich rohes Fleisch und rohe Pflanzen zu essen entspricht nicht der natürlichen menschlichen Ernährungsweise. 

Übrigens: Die Effekte und Erfolge einer echten Paläo-Ernährung sind spektakuläer als rohes Fleisch zu essen. Wollen Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie weiter in dem Buch "Der Darwin-Code. Die Evolution erklärt unser Leben" - oder schreiben Sie mir eine E-Mail.
Möchten Sie selbst eine kompetent begleitete, genussvolle und verführerische Umsetzung in Ihren Alltag, ein echtes Paläo-Erlebnis - für mehr Konzentration, weniger Stress, attraktives Aussehen, gute Laune und körperliche Fitness und Wohlbefinden? Dann lesen Sie auf dieser website weiter und buchen Sie den nächsten PaläoPower-Kurs - er findet im Internet statt. Mann kann daher ganz einfach von jedem Ort mit PC und Internetanschluss - zu jeder Tages- und Nachtzeit - teilnehmen.

Meine Internetkurse finden bereits seit zwei Jahren regelmäßg statt und bieten Ihnen Genuss, Freude, ein neues Körpergefühl - und ein Feuerwerk guter Ideen!

PaläoPower-Onlinekurse
 
"Fit und verführerisch - mit PaläoPower:
Ihr natürlicher Kompass im Ernährungsdschungel"

Nächster Kurstermin fürs Online-Seminar: 17.06.-23.06.2010
ODER: Individueller Kurs mit persönlicher Beratung; Start: ab sofort!

PaläoPower ist Naturkraft pur - ein innerer Kompass, der Menschen seit zwei Millionen Jahren verlässlich den Weg zu genussvoller Ernährung, Fitness und unwiderstehlicher Ausstrahlung zeigt. 

Im PaläoPower-Kompaktkurs entdecken Sie das geheime Wissen unserer Vorfahren wieder, lernen die Erfolgsgeheimnisse der Jäger und Sammler kennen, genießen bewusst mit allen Sinnen, finden neue Energie und Ausstrahlungskraft.

Die vollständige Kursbeschreibung finden Sie hier:
oder lassen Sie sich von "PaläoPower in 90 Sekunden" inspirieren:

Teilnehmerstimmen zu PaläoPower-Kursen finden Sie hier:

Der individuelle Kurs ist jederzeit möglich und findet per Email statt. Sie erhalten alle Unterlagen, die auch im umfangreichen Online-Gruppenkurs angeboten werden - und dazu einen persönlichen und individuellen Austausch, zugeschnitten auf Ihre Fragen, Wünsche und Bedürfnisse.

Wenn Sie einen PaläoPower-Kurs mit individueller Beratung starten möchten: Schicken Sie mir einfach eine Email - ich beantworte gerne Ihre Fragen und wir beginnen zum nächst möglichen Termin mit der gemeinsamen Reise zu einem genussvollen Leben und Fitness!

Wenn Sie am Gruppenkurs teilnehmen möchten, können Sie sich unter www.workshops365.de anmelden ("Rubrik Gesundheit und Wohlbefinden").

Weitere Informationen zu PaläoPower finden Sie auf der website des PaläoPower-Instituts:
www.palaeo-power.de

                                                                                            

Die Darwinsche Revolution beginnt jetzt!

Der Darwin-Code
Die Evolution erklärt unser Leben 

Thomas Junker, Sabine Paul 

C.H. Beck, München 2009 (2. Auflage), € 19,90 

Ab 24. August 2010 auch als Taschenbuch, € 12,95

     
   

"Der Darwin-Code" zeigt auf verständliche Weise, wie Rätsel der modernen  Zivilisation durch die Evolutionsbiologie gelöst werden können. Dabei geht es nicht nur um scheinbar unerklärlichen Verhaltensweisen beim Essen, bei der Partnerwahl und beim Sozialverhalten sondern auch um die für Menschen charakteristischen Eigenschaften – um Kultur, Religion, Kunst und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Inhalte des Darwin-Codes:

  • Wer hat Angst vor der Evolution?
  • Steak und Schokolade
  • Darwins Carmen und der Kampf um die sexuelle Selbstbestimmung
  • Helden und Terroristen
  • Das Erfolgsgeheimnis der modernen Menschen
  • Wie Wissen zur Macht wird
  • Die Biologie der Kunst
  • Von der Magie der Höhlen zur Religion
  • Evolutionäre Strategien
            

Mehr zum Darwin-Code (Inhalt, Leseproben, Veranstaltungen, etc.): www.darwin-code.de

                                                                                            

DARWIN BITTET ZU TISCH!

Eine Artikelserie zu modernen Ernährungsrätseln und evolutionären Lösungsvorschlägen


Teil 3: Warum gesundes Essen krank machen kann

"Frühlingsanfang: Es grünt und blüht, die bleierne Wintermüdigkeit weicht frischen Frühlingsgefühlen. Aber für 20 Millionen Menschen in Deutschland bricht eine Zeit des Schreckens an: Heuschnupfen mit tränenden Augen und geschwollenen Schleimhäuten durch

 Pollenallergie.

Jeder Dritte leidet inzwischen an mindestens einer Allergie: gegen Pflanzen, Hausstaub, Tierhaare, Metalle, Insektengift oder Nahrungsbestandteile - nicht nur im Frühjahr. Etwa 40-50% der Bevölkerung kämpfen zusätzlich das gesamte Jahr über mit chronischen Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen oder Kopfschmerz, die auf bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurück gehen.

Unsere Körper streiken - immer häufiger. Warum reagieren sie so empfindlich auf die heutige Umwelt und bekämpfen sich letztlich sogar selbst?"
Vollständigen Artikel lesen...

Teil 2: Warum wir Hamburger und Pommes lieben

                                                                                                                                                                 "Gut vier Millionen Mal am Tag in Deutschland: Die bloßen Hände greifen mit Wonne zu – und mit einem herzhaften Biss in den Hamburger wird locker und unkompliziert gespeist. Können sich tatsächlich so viele begeisterte Besucher der Fastfood-Ketten irren?"

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Teil 1: Mood Food: Warum wir nach Lust und Laune essen sollten

 

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Aktuelle Vorträge/Workshops: 


Darmstadt, Mittwoch 25. August 2010, ab 16:30
"Chronische Erkrankungen und die Bedeutung verzögerter Nahrungsmittelallergien"
R-Biopharm-Academy

Vielen Patienten bleibt lange Zeit die Ursache für ihre chronischen Beschwerden verborgen. Zahlreiche Faktoren können eine Rolle spielen und oft wird eine wichtige Ursache übersehen - die verzögerten Nahrungsmittelallergien.
Verzögerte Nahrungsmittelallergien werden durch bestimmte Antikörer ausgelöst, die sich mit Bluttests nachweisen lassen. Ein großer Teil der Patienten profitiert, wenn nach einer solchen Blutanalyse eine individuelle Ernährungsumstellung vorgenommen wird. Therapeutische Erfolge werden bei Magen-Darm-Beschwerden, Übergewicht, Gelenkschmerz, Morbus Crohn und Migräne erzielt. 

 


Frankfurt, Samstag 28. August 2010, ab 11:00 Uhr
"Zappelphilipp und Träumsuse -
Nicht immer sind die Gene schuld!"
Zertifizierte Lehrerfortbildung, Lea Bildungsgemeinschaft 

Neue biologische und medizinische Erkenntnisse zeigen, dass ADS/ADHS nicht nur durch genetischen Neurotransmittermangel bewirkt und nicht nur mit Psychopharmaka behandelt werden muss. Welche anderen Ursachen - vor allem im Bereich der Ernährung und der visuellen und audititven Wahrnehmungsstörungen sind inzwischen bekannt? Wie kann man sie diagnostizieren und behandeln? Welche Möglichkeiten sind schon jetzt im Unterricht umsetzbar?

Büttelborn, Mittwoch 08. September 2010, 19:00-21:00 Uhr
"AD(H)S: Nicht immer sind die Gene schuld! - Warum die richtige Ernährung hilft"
Vortrag, Institut für Entspannung und Ganzheitliche Gesundheit 

Hat die Ernährung tatsächlich einen Einfluss auf ADS und ADHS? Sie erfahren im Vortrag Aktuelles aus der Wissenschaft und wie Sie diese Erkenntnisse konkret in den Alltag umsetzen können.  

                                                                                            

AKTUELLE PRESSE und ARTIKEL

 
"Der Vegetarier-Boom", Greenpeace Magazin 4.10, S. 4-11

"Jedenfalls ist der Vegetarismus keine Rückkehr in den Naturzustand, versichern die Evolutionsbiologen. 'In der Entwicklung der Menschheit hat es keine Kultur gegeben, die sich zu 100 Prozent vegetarisch ernährt hat', sagt die Evolutionsbiologin Sabine Paul, Koautorin des Buches 'Der Darwin-Code. Die Evolution erklärt unser Leben.'..."


Journal 360°: "Wovon leben wir?", Online-Ausgabe Mai 2010

Statement Sabine Paul: "Essentiell für alle Lebewesen ist Nahrung. Noch immer sind unsere Gene optimal an die Ernährung der Jäger und Sammler angepasst – nicht an die heutige, industriell gefertigte, für bequeme oder gestresste Sesshafte. Wir können also entweder die Gene verändern oder, als sinnvollere Alternative, unsere Lebensbedingungen wieder auf körperliche und geistige Aktivität ausrichten."

Wiener Zeitung: "Soja versus Pommes Frites", 25. März 2010

"Moderne Ernährungsprogramme sind gescheitert: Zivilisationskrankheiten breiten sich aus, und die Menschen sind verunsichert, wie sie sich richtig ernähren sollen", betont die deutsche Evolutionsbiologin Sabine Paul, eine der Vortragenden beim Symposium des Vereins Soja Österreich in Wien..." Vollständigen Artikel lesen: 

Kultur und Technik - Das Magazin des Deutschen Museums, München
Ausgabe 04/2009, S. 10-16

"Jäger, Sammler, Fast-Food-Fans"

Dr. Sabine Paul: Evolutionsbiologen wissen es längst: Der moderne Mensch verhält sich beim Essen noch so, wie der "Homo erectus" vor zwei Millionen Jahren. Allerdings haben sich seither die Lebensbedingungen grundlegend verändert...

                              

Happy Birthday Charly! - 3. Band der Schriftenreihe der Giordano Bruno Stifung, Alibri-Verlag 2009 

Im Februar 2009 fand in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt der gbs-Festakt zu Darwins 200. Geburtstag statt. Der dritte Band der Schriftenreihe der Giordano Bruno Stiftung gibt die Reden von Franz Wuketits, Thomas Junker, Sabine Paul und Ulrich Kutschera wieder und enthält auch "Darwins" Dankesrede, die auf der Grundlage von Darwins Autobiographie verfasst wurde. So knapp der Umfang des Bändchens ist, so klar ist die Kernaussage der Texte: Die weltanschauliche Komponente der Evolutionstheorie muss weit stärker als bisher in den Blick genommen werden! 

Paracelsus-Magazin, Ausgabe 01/2009, S. 19-23

"Evolutionsbiologisch gesehen: Der Bauch lebt im Neandertal!"

Dr. Sabine Paul: Warum wir unter so vielen ernährungsbedingten Krankheiten leiden und was geändert werden sollte...

Artikel lesen:

  

 


                                                                                            

AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Polyphenole: Die Menge dieser schützenden Pflanzenstoffe ist bis zu fünfmal höher als bislang gedacht

Polyphenole haben eine antioxidative Wirkung. Sie schützen die Erbsubstanz und Zellmembranen vor Schäden und sind besonders in den roten Farbstoffen, in Geschmacksstoffen und Tanninen von Früchten und Gemüse enthalten. Sie wirken entzündungshemmend, vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bislang wurden die Messungen zum Phenolgehalt von Früchten und Gemüse mit Extrakten aus wässrig-organischen Lösungen durchgeführt. Eine neue Messmethode (mit Methanol und Schwefelsäure-Extrakten) zeigt: Viele der Polyphenole, die in Früchten enthalten sind, konnten bislang nicht extrahiert und damit auch nicht gemessen werden. Die für Menschen verfügbare Menge an Polyphenolen ist in Apfel, Pfirsich und Nektarine nach Messung mit der neuen Methode bis zu fünffach höher als bislang gedacht (Nicht-Extrahierbare Menge: 112-126 mg/100 g frischer Frucht; Extrahierbare Menge: 18,8-28 mg/100 g frischer Frucht). Fazit: Eine Ernährung mit hohem Obst- und Gemüseanteil schützt noch besser als bislang gedacht vor Zivilisationskrankheiten.
Quelle: Arranz, S. et al. 2009. High Contents of Nonextractable Polyphenols in Fruits Suggest That Polyphenol Contents of Plant Foods Have Been Underestimated. Journal of Agricultural and Food Chemistry 57(16):7298-7303

Grüner Tee enthält Wirkstoff gegen Alzheimer und Parkinson
Bei Alzheimer- und Parkinsonpatienten findet man sogenannte Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, die die Nervenzellen schädigen. Die Proteinketten der Amyloide sind ungewöhnlich gefaltet. In Laborversuchen wurde nun gezeigt, dass der Hauptwirkstoff des grünen Tees, EGCG (Epigallocatechin-Gallat), die Bildung der Amyloid-Struktur verhindern kann. EGCG bindet an die noch ungefalteten Vorläuferproteine, die sich in weiteren Schritten sonst zu unlöslichen Fibrillen zusammenlagern.
EGCG ist der Hauptgerbstoff des grünen Tees und macht ein Drittel der Trockenmasse des grünen Tees aus. EGCG wirkt antibakteriell, soll gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen aufgrund seiner Gefäßschutzenden Eigenschaften und gilt zudem aufgrund seiner antioxidativen Wirkung als Schutzmolekül gegen Tumorbildung. Es gibt derzeit jedoch keine Verzehrs-Empfehlungen, die die gesundheitsförderlichen Eigenschaften nachweislich hervorrufen.
Quelle: Ehrnhoefer, D. et al. 2008. EGCG redirects amyloidogenic polypeptides into unstructured, off-pathway oligomers. Nature Structural & Molecular Biology 15:558-566

Das Gen, das den Mund wässrig macht: Die Fähigkeit Stärke zu spalten könnte die menschliche Evolution angetrieben haben
Im menschlichen Speichel sorgt das Enzym Amylase für die Spaltung unverdaulicher Stärke in verwertbare Zuckermoleküle. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in Populationen, die mehr Kohlenhydrate in Form von Stärke zu sich nehmen als andere, auch mehr Genkopien der Amylase zu finden sind - und auch mehr Amylase im Speichel aufweisen. "Stärke-betonte" Populationen haben ca. 6,7 Kopien, "Stärke-moderate" Populationen haben ca. 5,4 Kopien. Bei Schimpansen, die sich vorwiegend von Früchten ernähren findet man lediglich 2 Kopien. Die Fähigkeit mehr Amylase zu bilden könnte die Vergrößerung des menschlichen Gehirns vor ca. 2 Millionen Jahren positiv beeinflusst haben, da damit nicht nur Früchte, sondern auch stärkehaltige Wurzeln als energiereiche Nahrungsquelle genutzt werden konnten. 
Quelle: Perry, G., et al. Nature Genetics, doi:10.1038/ng2123 (2007)

Letzte Aktualisierung: 23.08.2010