Evolution-Ernährung-Medizin

Charles Darwinveröffentlichte 1859 das Buch "Über den Ursprung der Arten durch natürliche Auslese oder die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampf ums Dasein".

Er löste damit zunächst eine geistige Revolution aus - denn nun wurde es möglich, Merkmale von Organismen ohne einen Schöpfergott auf völlig natürliche Weise und ohne die Einwirkung von Wundern zu erklären.

Entgegen einiger akuteller Versuche, die Evolutionstheorie als nur eine von vielen Möglichkeiten der Erklärung von Merkmalen der Lebewesen darzustellen (Schöpfungsglaube, Kreationsimus, "Intelligent Design"), bleibt festzuhalten, dass Evolution eine historische Tatsache ist, die sich in vielfältiger Weise belegen läßt.

Natürlich hat es - dies ist Kennzeichen und Stärke von Wissenschaft - stets Erkenntnisgewinn im Lauf der Forschung gegeben, so dass auch das von Darwin ursprünglich entwickelte Konzept weiterentwickelt und aktualisiert wurd: Darwin kannt zum Beispiel die Erkenntnisse der Genetik noch nicht (Eine hervorragende historische Darstellung der Entwicklung der Evolutionstheorie bieten Junker/Hoßfeld. 2001. Die Entdeckung der Evolution. Weitere Quellen: siehe "Empfehlenswerte Literatur").

Die Anwendung der Erkenntnisse der Evolutionstheorie auf die moderne Biologie und Medizin ermöglicht inzwischen auch eine Revolution in der Diagnose und Therapie von Krankheiten: Die Identifikation der wahren Ursachen und ihrer evolutionären Entstehung eröffnet völlig neue Wege und kann für die Anwendung in der Zukunft kaum überschätzt werden.

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Aktuelle Informationen zum Evolutionären Humanismus: