Evolution-Ernährung-Medizin

Willkommen bei Evolution - Ernährung - Medizin,
dem Portal für evolutionäre Ernährung, evolutionäre Medizin
und evolutionäre Psychologie
von Dr. Sabine Paul

Auf diesen Seiten werden neueste Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema "Evolution, Ernährung und Medizin" aktuell zusammengestellt. Sie dienen als Informationsplattform für alle Interessierten, die sich aus wissenschaftlichen oder persönlichen Gründen mit dieser Thematik weiter auseinandersetzen möchten.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und spannende Entdeckungsreise!

Aktuell: PaläoPower-Onlinekurse

PaläoPower ist Naturkraft pur - ein innerer Kompass, der Menschen seit zwei Millionen Jahren verlässlich den Weg zu genussvoller Ernährung, Fitness, dem Meistern von Herausforderungen und besonderer Ausstrahlung zeigt. 

Im PaläoPower-Kompaktkurs entdecken Sie das geheime Wissen unserer Vorfahren wieder, lernen die Erfolgsgeheimnisse der Jäger und Sammler kennen, genießen bewusst mit allen Sinnen, finden neue Energie, Ausstrahlungskraft und den inviduellen Weg zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer Ziele.

"Wilder Genuss: Abnehmen auf sinnliche Art! -
Wie Sie mit den Geheimnissen der Steinzeit Ihr Wohlfühlgewicht erreichen"

Möchten Sie einen attraktiven Körper, in dem Sie sich wohlfühlen? Möchten Sie abnehmen und dabei mit allen Sinnen genießen?

Im Dschungel der unendlichen Ratschläge ist es schwer, einen einfachen und zugleich genussvollen Weg zum Wohlfühlgewicht zu finden. Die besten Vorsätze scheitern oft an einengende Diät-Regeln, Verzicht oder fehlender Zeit für Einkauf und Kochen. Dabei würden Sie am liebsten allein oder gemeinsam mit der Familie, Kollegen oder Freunden einfach „wild drauf los schwelgen“ - ohne schlechtes Gewissen?

Erfahren Sie in diesem Online-Workshop, wie dies unseren Vorfahren der Steinzeit gelungen ist. Die natürlichen, in der Evolution entstandenen Erfolgsprogramme unseres Körpers, unsere „PaläoPower“, sind heute noch in unseren Körpern aktiv. Entdecken Sie sie neu – und damit ein genussvolles Leben und einen Körper mit Ausstrahlung. Erkunden Sie die natürlichen Nahrungsmittel und sinnlichen Geheimnisse, die Ihrem Körper gut tun. Der Schlüssel zum Abnehm-Erfolg liegt im Genuss und Erleben aller Sinne. Denn nur was Ihnen gut schmeckt, dabei auf Ihre natürlichen Bedürfnisse Rücksicht nimmt und Ihnen Freiraum lässt, führt zu einem Gewicht in Balance und einem positiven Körpergefühl.

Kostenfreies Schnupper-Webinar: 09.02.2012 und 13.02.2012, 19:30-20:00
(Zugangslink: folgt in Kürze)

Online-Workshop: 22.02.-29.02.2012
Hier finden Sie Details zu den Inhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung bei meinem Online-Partner workshops365.de

   
Teilnehmerstimmen zu PaläoPower-Kursen finden Sie hier:
...oder lassen Sie sich von "PaläoPower in 90 Sekunden" inspirieren:


Wenn Sie nicht am Online-Kurs teilnehmen können: Sie erhalten auch ein individuelles Coaching! Der individuelle Kurs mit persönlicher Beratung ist jederzeit möglich und findet per Email statt. Sie erhalten alle Unterlagen, die auch im umfangreichen Online-Gruppenkurs angeboten werden - und dazu einen persönlichen und individuellen Austausch, zugeschnitten auf Ihre Fragen, Wünsche und Bedürfnisse.
Wenn Sie einen PaläoPower-Kurs mit individueller Beratung starten möchten: Schicken Sie mir einfach eine Email - ich beantworte gerne Ihre Fragen und wir beginnen zum nächst möglichen Termin mit der gemeinsamen Reise zu einem genussvollen Leben und Fitness!

Weitere Informationen zu PaläoPower finden Sie auf der website des PaläoPower-Instituts:
www.palaeo-power.de

                                                                                            

Buchtipps: 

PaläoPower:
Das Wissen der Evolution nutzen
für Ernährung, Gesundheit und Genuss

Sabine Paul 

Erscheint ca. 08. März 2012. Rund 240 Seiten, ca. € 12,95

C.H.BECK-Verlag;ISBN 978-3-406-63048-4

Hier können Sie: vorbestellen

Wir haben uns daran gewöhnt, dass immer mehr Menschen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit kämpfen - oder mit anderen Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Aufmerksamkeitsdefizit oder Burnout. Der Name deutet es bereits an: "Zivilisationskrankheiten findet man in den Industrienationen - aber so gut wie nie bei Menschen, die unter ursprünglichen Bedingungen leben.

Die Evolutionsbiologin Sabine Paul beschreibt, warum diese Probleme existieren, warum sie in den letzten Jahrzehnten so dramatisch zunehmen und wie man sie erfolgreich behandeln oder verhindern kann. Voraussetzung dafür ist, die komplexe Interaktion von Genen und Umwelt zu verstehen und wieder in die richtige Balance zu bringen. Der Vergleich des Steinzeitlebens mit dem modernen Alltag ist der Weg, um den natürlichen Bedürfnissen der Menschen auf die Spur zu kommen und den mehr als zwei Millionen Jahre alten Erfolgsprogrammen wieder Geltung zu verschaffen. Diese Kraft und Erfolgsfaktoren, die aus dem paläolithischen (altsteinzeitlichen) Leben stammen, nennt Sabine Paul "PaläoPower" - es ist die Steinzeitkraft oder innere Urkraft, die jeder Mensch in sich trägt und neu entdecken kann.



Der Darwin-Code
Die Evolution erklärt unser Leben 

Thomas Junker, Sabine Paul 

C.H. Beck, München 2010 (3. Auflage)

"Der Darwin-Code" zeigt auf verständliche Weise, wie Rätsel der modernen Zivilisation durch die Evolutionsbiologie gelöst werden können. Dabei geht es nicht nur um scheinbar unerklärlichen Verhaltensweisen beim Essen, bei der Partnerwahl und beim Sozialverhalten sondern auch um die für Menschen charakteristischen Eigenschaften – um Kultur, Religion, Kunst und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Inhalte des Darwin-Codes:

  • Wer hat Angst vor der Evolution?
  • Steak und Schokolade
  • Darwins Carmen und der Kampf um die sexuelle Selbstbestimmung
  • Helden und Terroristen
  • Das Erfolgsgeheimnis der modernen Menschen
  • Wie Wissen zur Macht wird
  • Die Biologie der Kunst
  • Von der Magie der Höhlen zur Religion
  • Evolutionäre Strategien
            

Mehr zum Darwin-Code (Inhalt, Leseproben, Veranstaltungen, etc.): www.darwin-code.de

                                                                                            

DARWIN BITTET ZU TISCH!

Eine Artikelserie zu modernen Ernährungsrätseln und evolutionären Lösungsvorschlägen


Teil 3: Warum gesundes Essen krank machen kann

"Frühlingsanfang: Es grünt und blüht, die bleierne Wintermüdigkeit weicht frischen Frühlingsgefühlen. Aber für 20 Millionen Menschen in Deutschland bricht eine Zeit des Schreckens an: Heuschnupfen mit tränenden Augen und geschwollenen Schleimhäuten durch Pollenallergie.

Jeder Dritte leidet inzwischen an mindestens einer Allergie: gegen Pflanzen, Hausstaub, Tierhaare, Metalle, Insektengift oder Nahrungsbestandteile - nicht nur im Frühjahr. Etwa 40-50% der Bevölkerung kämpfen zusätzlich das gesamte Jahr über mit chronischen Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen oder Kopfschmerz, die auf bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurück gehen. Unsere Körper streiken - immer häufiger. Warum reagieren sie so empfindlich auf die heutige Umwelt und bekämpfen sich letztlich sogar selbst?"

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Teil 2: Warum wir Hamburger und Pommes lieben

                                                                                                                                                                 "Gut vier Millionen Mal am Tag in Deutschland: Die bloßen Hände greifen mit Wonne zu – und mit einem herzhaften Biss in den Hamburger wird locker und unkompliziert gespeist. Können sich tatsächlich so viele begeisterte Besucher der Fastfood-Ketten irren?"

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Teil 1: Mood Food: Warum wir nach Lust und Laune essen sollten

 

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Aktuelle Vorträge/Workshops: 

Frankfurt, Samstag 21. Januar 2012, 10:00 Uhr
Zappelphilipp und Träumsuse - Nicht immer sind die Gene schuld!
Zertifizierte Lehrerfortbildung, Lea Bildungsgemeinschaft 

Neue biologische und medizinische Erkenntnisse zeigen, dass ADS/ADHS nicht nur durch genetischen Neurotransmittermangel bewirkt und nicht nur mit Psychopharmaka behandelt werden muss. Welche anderen Ursachen - vor allem im Bereich der Ernährung und der visuellen und audititven Wahrnehmungsstörungen sind inzwischen bekannt? Wie kann man sie diagnostizieren und behandeln? Welche Möglichkeiten sind schon jetzt im Unterricht umsetzbar?

      

Mörfelden, Montag 12. März 2012, 18:00 Uhr
Zappelphilipp und Träumsuse - Zu Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten und Konzentrationsschwäche
Vortrag, Kreisvolkshochschule Groß-Gerau 

Aufmerksamkeitsdefizite, Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten werden heute meist mit Psychopharmaka behandelt, um der schwierigen Situation Herr zu werden - schnelle Hilfe, die erstmal Erleichterung schafft, aber oft auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Neue Erkenntnisse aus Medizin und Biologie zeigen, dass nicht immer ein genetisch bedingter Neurotransmittermangel Auslöser von Aufmerksamkeitsdefiziten ist, und deshalb nicht nur über die üblichen Psychopharmaka behandelt werden muss. Der Vortrag klärt darüber auf, welche anderen biologischen Ursachen inzwischen bekannt sind, wie man sie feststellen und behandeln kann. Eine zentrale Rolle spielen dabei Ernährung, Stoffwechsel-störungen sowie Verarbeitungsstörungen von Augen und OHren. Mit diesem Wissen wird eine sanfte und nachhaltige Hilfe in Schule und Elternhaus möglich.

                                                                                            

  

AKTUELLE PRESSE und ARTIKEL

Artikel von Sabine Paul: "Wilder Genuss" in: Wild und Hund 17/2011 (01.09.11), S. 44-48 

"Fleisch essen ist ungesund! Das meinen mittlerweile viele und verzichten auf tierische Produkte. „Stimmt nicht!“, sagt Dr. Sabine Paul. Der Schlüssel für eine gesunde Ernährung liegt in unserer Vergangenheit als Jäger…"


Artikel von Sabine Paul und Thomas Junker: "männlich, weiblich" in: Bildung: Ziele und Formen, Traditionen und Systeme, Medien und Akteure. M. Maaser, G. Walther (Hg.). Verlag J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2011, S. 129-132 

"Warum sind Frauen an Elite-Universitäten in der Physik, Mathematik und in den technischen Fächern in Führungspositionen kaum vertreten?... Wie plausibel ist die These, dass es bei speziellen Begabungen statistische Unterschiede zhwischen Frauen und Männern gibt, die sich auf genetische Faktoren zurückführen lassen?... In fast allen Eigenschaften stimmen Frauen und Männer überein, müssen sie sogar überein stimmen, da sie in derselben Umwelt leben, dieselbe Nahrung zu sich nehmen, von denselben Parasiten und Krankheiten geplagt werden und übereinstimmende körperliche Bedürfnisse haben. Einen grundlegenden Unterschied aber gibt es, der alles weitere bedingt..."

Artikel von Sabine Paul: "Zivilisationskrankheiten - Neue Lösungswege der Evolutionären Medizin" in: Darwin und die Bioethik. L. Kovács, J. Clausen, T. Potthast (Hg.). Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2011, S. 255-269 

"... Auf eine kurze Formel gebracht könnte ein Erfolgsgeheimnis für die Reduktion von Zivilisationskrankheiten im Verständns der Evolutionsbiologie der Menschen und der konsequenten Anwendung durch die Evolutionäre Medizin liegen - mit einer natürlichen und genussvollen Ernährungs- und Lebensweise nach dem Vorbild der Jäger- und Sammlergesellschaften."

  

  

Buchrezenzion von Sabine Paul: "Wie der Mensch wurde was er isst"
(Franz M. Wuketits),
Naturwissenschaftliche Rundschau 2 -2011, S. 101-102

"Nahrungsaufnahme ist für jeden Organismus unerlässlich. In welchen Schritten die Evolution der menschlichen Ernährung ablief, und warum 'gesunde Ernährung' heute erstmalig ein Problem ist, beschreibt Franz M.Wuketits auf anschauliche Weise in diesem Sachbuch..." Vollständige Rezension lesen:

"Eine/r für alles - Warum Männer immer noch zu viel von Frauen erwarten/ Warum Frauen immer noch zu viel von Männern erwarten",
Titelgeschichte DER SPIEGEL 45/8.11.10, S. 82

"Wir sind genetisch auf zwei Dinge programmiert", sagt die Evolutionsbiologin Sabine Paul, "auf optimales Wohlergehen und auf opitmale Fortpflanzung"....

   

       

Buchrezension von S. Paul: "Supernormal Stimuli - How Primal Urges Overran their Evolutionary Purpose" - Deirdre Barret;
in: BIOspektrum 6-2010, S. 714

"Wer sieht nicht hin, wenn besonders attraktive Körper in der Werbung dargestellt werden - auch wenn man weiß, dass technisch nachgeholfen wurde? Dass solche "supernormalen Reize" ein Verhalten stärker auslösen als der natürliche Reiz...." 

Vollständige Rezension lesen:

 
"Der Vegetarier-Boom", Greenpeace Magazin 4.10, S. 4-11

"Jedenfalls ist der Vegetarismus keine Rückkehr in den Naturzustand, versichern die Evolutionsbiologen. 'In der Entwicklung der Menschheit hat es keine Kultur gegeben, die sich zu 100 Prozent vegetarisch ernährt hat', sagt die Evolutionsbiologin Sabine Paul, Koautorin des Buches 'Der Darwin-Code. Die Evolution erklärt unser Leben.'..."


Journal 360°: "Wovon leben wir?", Online-Ausgabe Mai 2010

Statement Sabine Paul: "Essentiell für alle Lebewesen ist Nahrung. Noch immer sind unsere Gene optimal an die Ernährung der Jäger und Sammler angepasst – nicht an die heutige, industriell gefertigte, für bequeme oder gestresste Sesshafte. Wir können also entweder die Gene verändern oder, als sinnvollere Alternative, unsere Lebensbedingungen wieder auf körperliche und geistige Aktivität ausrichten."

Wiener Zeitung: "Soja versus Pommes Frites", 25. März 2010

"Moderne Ernährungsprogramme sind gescheitert: Zivilisationskrankheiten breiten sich aus, und die Menschen sind verunsichert, wie sie sich richtig ernähren sollen", betont die deutsche Evolutionsbiologin Sabine Paul, eine der Vortragenden beim Symposium des Vereins Soja Österreich in Wien..." Vollständigen Artikel lesen: 

             

                                                                                            

AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Polyphenole: Die Menge dieser schützenden Pflanzenstoffe ist bis zu fünfmal höher als bislang gedacht

Polyphenole haben eine antioxidative Wirkung. Sie schützen die Erbsubstanz und Zellmembranen vor Schäden und sind besonders in den roten Farbstoffen, in Geschmacksstoffen und Tanninen von Früchten und Gemüse enthalten. Sie wirken entzündungshemmend, vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bislang wurden die Messungen zum Phenolgehalt von Früchten und Gemüse mit Extrakten aus wässrig-organischen Lösungen durchgeführt. Eine neue Messmethode (mit Methanol und Schwefelsäure-Extrakten) zeigt: Viele der Polyphenole, die in Früchten enthalten sind, konnten bislang nicht extrahiert und damit auch nicht gemessen werden. Die für Menschen verfügbare Menge an Polyphenolen ist in Apfel, Pfirsich und Nektarine nach Messung mit der neuen Methode bis zu fünffach höher als bislang gedacht (Nicht-Extrahierbare Menge: 112-126 mg/100 g frischer Frucht; Extrahierbare Menge: 18,8-28 mg/100 g frischer Frucht). Fazit: Eine Ernährung mit hohem Obst- und Gemüseanteil schützt noch besser als bislang gedacht vor Zivilisationskrankheiten.
Quelle: Arranz, S. et al. 2009. High Contents of Nonextractable Polyphenols in Fruits Suggest That Polyphenol Contents of Plant Foods Have Been Underestimated. Journal of Agricultural and Food Chemistry 57(16):7298-7303

Grüner Tee enthält Wirkstoff gegen Alzheimer und Parkinson
Bei Alzheimer- und Parkinsonpatienten findet man sogenannte Amyloid-Ablagerungen im Gehirn, die die Nervenzellen schädigen. Die Proteinketten der Amyloide sind ungewöhnlich gefaltet. In Laborversuchen wurde nun gezeigt, dass der Hauptwirkstoff des grünen Tees, EGCG (Epigallocatechin-Gallat), die Bildung der Amyloid-Struktur verhindern kann. EGCG bindet an die noch ungefalteten Vorläuferproteine, die sich in weiteren Schritten sonst zu unlöslichen Fibrillen zusammenlagern.
EGCG ist der Hauptgerbstoff des grünen Tees und macht ein Drittel der Trockenmasse des grünen Tees aus. EGCG wirkt antibakteriell, soll gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen aufgrund seiner Gefäßschutzenden Eigenschaften und gilt zudem aufgrund seiner antioxidativen Wirkung als Schutzmolekül gegen Tumorbildung. Es gibt derzeit jedoch keine Verzehrs-Empfehlungen, die die gesundheitsförderlichen Eigenschaften nachweislich hervorrufen.
Quelle: Ehrnhoefer, D. et al. 2008. EGCG redirects amyloidogenic polypeptides into unstructured, off-pathway oligomers. Nature Structural & Molecular Biology 15:558-566

Das Gen, das den Mund wässrig macht: Die Fähigkeit Stärke zu spalten könnte die menschliche Evolution angetrieben haben
Im menschlichen Speichel sorgt das Enzym Amylase für die Spaltung unverdaulicher Stärke in verwertbare Zuckermoleküle. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in Populationen, die mehr Kohlenhydrate in Form von Stärke zu sich nehmen als andere, auch mehr Genkopien der Amylase zu finden sind - und auch mehr Amylase im Speichel aufweisen. "Stärke-betonte" Populationen haben ca. 6,7 Kopien, "Stärke-moderate" Populationen haben ca. 5,4 Kopien. Bei Schimpansen, die sich vorwiegend von Früchten ernähren findet man lediglich 2 Kopien. Die Fähigkeit mehr Amylase zu bilden könnte die Vergrößerung des menschlichen Gehirns vor ca. 2 Millionen Jahren positiv beeinflusst haben, da damit nicht nur Früchte, sondern auch stärkehaltige Wurzeln als energiereiche Nahrungsquelle genutzt werden konnten. 
Quelle: Perry, G., et al. Nature Genetics, doi:10.1038/ng2123 (2007)

Letzte Aktualisierung: 22.01.2012